Orgel

Hillebrand-Orgel der Christuskirche von 1967

Die von der Firma Peternell aus Seligenthal in Thüringen 1875 ursprünglich errichtete Orgel wurde 1966 abgerissen. Die Empore wurde dabei um einen Meter tiefer gesetzt, um die neue Orgel klanglich besser zur Geltung zu bringen. So hat das Innere der Kirche nach Westen seitdem ein neues Bild, geprägt durch die reich gegliederte Schauseite der Orgel mit den bis zu 5 m hohen Prospektpfeifen der Pedaltürme. Die 1967 eingeweihte Orgel hat drei Manuale (Tastenreihen) und ein Pedal mit 40 Registern (Pfeifenreihen). Sie wurde von der Firma Hillebrand in Altwarmbüchen bei Hannover gebaut und ist in ihrer Bauweise der norddeutschen Orgeltradition verpflichtet. Im Jahre 1997 wurde die Orgel durch die Firma Alfred Führer, Wilhelmshaven, klanglich überarbeitet und mit einigen neuen Registern versehen.

Voraussichtlich 2017 wird eine weitere umfassende Reinigung und Generalüberholung des Instruments stattfinden, für deren Finanzierung die Gemeinde auch auf Spenden angewiesen ist.

Für kirchenmusikalische Aufführungen steht außerdem eine Truhenorgel mit 5 Registern und Transponiervorrichtung, erbaut 1998 von der Firma Klop, Garderen / Holland, zur Verfügung.

 

 

Disposition der Hillebrandorgel

Rückpositiv

Hauptwerk

Brustwerk

Pedal

Rohrflöte 8’

Prinzipal 4’
Metallgedackt 4’
Waldflöte 2’
Quinte 1 1/3’
Oktave 1’

Sesquialtera 2fach

Scharf 3fach



Rankett 16’

Dulzian 8’




Quintade 16’

Prinzipal 8’

Hohlflöte 8’

Oktave 4’
Spitzflöte 4’
Nasat 2 2/3’

Terz 13/5’ (neu)

Oktave 2’

Gemshorn 2’

Mixtur 6fach

Trompete 8’
Oboe 8’ (neu)

Gedackt 8’

Rohrflöte 4’

Prinzipal 2’

Sifflöte 1 1/3’

Scharf 3fach

Vox humana 8’

(früher HW)




Prinzipal 16’

Subbass 16’
Oktave 8’

Gedackt 8’ (neu)
Oktave 4’

Nachthorn 1’

Mixtur 4fach
Zimbel 3fach
Posaune 16’

Trompete 8’
Trompete 4’


Koppeln

Sonstiges

Rückpositiv an Hauptwerk

Brustwerk an Hauptwerk

Rückpositiv an Pedal

Hauptwerk an Pedal (früher BW an Pedal)

Schleifladen

Mechanische Spiel- und Registertraktur

Stimmung: Werckmeister III
Stimmtonhöhe: 440,6 Hz

Orgelfestschriften

Die Festschriften von 1967 (Orgelweihe) und 1997 (Wiedereinweihung der Orgel) enthalten jeweils umfangreiche Informationen zu Konzeption, Bau und Geschichte der Hillebrandorgel. (Zur Vollansicht bitte in die Vorschauseiten klicken!)