Die Christuskirche und ihre Geschichte
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Die Planungs- und Baugeschichte der Kirche
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Der neugotische Baustil
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Das Gebäude
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Die Ausstattung der Kirche
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Die Kanzel wurde gleichzeitig mit dem Altar geschaffen. Die vier freien Felder der Brüstung sind ebenso wie die Arkaden des Altars mit Kleeblattbogen begrenzt und tragen Ölmalereien. Dargestellt sind die vier Evangelisten, jeweils mit den ihnen zugeordneten Symbolwesen. |
| Das schlichte, aus Sandstein gehauene Taufbecken ist achteckig, so wie schon seit dem 4. Jahrhundert die Baptisterien (Taufkapellen) achteckig waren. Man symbolisiert damit den „achten Schöpfungstag“, d.h. die mit der Auferstehung Christi beginnende neue Schöpfung, in die der Mensch durch den Taufakt hineingenommen wird. |
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Der schmiedeeiserne Osterleuchter wurde im Jahr 1999 durch den Kunstschmied Hermann Holsten aus Otterstedt geschaffen. Er ist zugleich Votivleuchter. Ein äußerer Ring von zwölf Kerzen symbolisiert nach alter Tradition die zwölf Tore des himmlischen Jerusalem. Die vier inneren Kerzen sollen das Licht der vier Evangelien zum Leuchten bringen, alle 16 Kerzen gipfeln in der Mitte aller Kreise, dem Osterlicht Jesu Christus. |
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Für kirchenmusikalische Aufführungen im Gottesdienst und Konzert steht eine Truhenorgel mit 5 Registern und Transponiervorrichtung, erbaut 1998 von der Firma Klop, Garderen/Holland, zur Verfügung. |
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Die Glocken der Christuskirche sind wesentlich jünger als die Kirche selbst, denn zweimal – in beiden Weltkriegen – hat die Gemeinde ihr Geläut hergeben müssen. Das Metall wurde zu Kriegsmaterial umgeschmolzen. Die heutigen Glocken wurden im Jahre 1955 von der Firma Rincker gegossen und auf die Töne fis - ais - cis gestimmt. Zusätzlich hat man eine vierte Glocke mit dem Zwischenton Gis eingefügt. Damit ist der in den alten Geläuten vertretene Gedanke der reinen Harmonie aufgegeben, vielleicht als Ausdruck dafür, wie man unsere Zeit empfindet. Die Inschriften der drei großen Glocken: „Ehre sei Gott in der Höhe“ – „Friede auf Erden“ – ,,Den Menschen ein Wohlgefallen" sagen aus, dass Voraussetzung und Grund des Friedens die Verehrung Gottes ist und seine Hinwendung zu uns. Die kleinste Glocke ruft mit ihrer Inschrift „Singet dem Herrn ein neues Lied“ zum Lobpreis Gottes auf. Die alten Fenster hatten durch den Zahn der Zeit so sehr gelitten, dass die Fenster des Schiffes in den 70er Jahren erneuert werden mussten. Durch eine Erbschaft war es der Gemeinde möglich, 1983 auch die Chorraumfenster zu erneuern, sie sind links auf der Leiste zu erkennen. Alle Fenster sind schwach getönt und tragen als einzigen Akzent eine ziegelrote Umrandung. Die Rundfenster im Maßwerk wurden von einem Gemeindemitglied, dem Kunstmaler Hans Müller-Hansen, mit christlicher Symbolik gestaltet. Das mittlere trägt die wesentliche Aussage: Die griechischen Buchstaben Alpha und Omega (der erste und der letzte des griechischen Alphabets) weisen darauf hin, dass Christus Anfang und Ende und damit auch Mitte ist (Offenbarung des Johannes 22,13). Dieses Christussymbol wird getragen vom Kreuznimbus: Das auf den Opfertod Christi deutende Kreuz geht über in den Kranz der österlichen Auferstehungssonne. Das linke Fenster zeigt die fünf Brote und zwei Fische aus der Geschichte von der Speisung der Fünftausend (Evangelium des Johannes 6, 1–13 und 26–27). Darin liegt die Aussage, dass Jesus sich selbst als Wort und sakramentale Speise austeilt, dass seine Gabe sich nicht erschöpft. |